Ökumenische Orgelnacht am 16.10.2021 ab 19 Uhr

Am Samstag, den 16.10.2021, findet in der Pfarrkirche St. Bonifaz (Ecke Hofmannstraße/Sieboldstraße, Erlangen) und in der Neustädter Kirche (Neustädter Kirchenplatz, Erlangen) wieder die „ökumenische Orgelnacht“ statt.

19 Uhr St. Bonifaz
(Sieboldstr.1)

Josef Rheinberger
Orgelwerke in Bearbeitung für Klarinette und Orgel
Orgelsonate Nr. 16 gis-Moll

20.15 Uhr Neustädter Kirche

Josef Rheinberger & Alexandre Guilmant
 Orgelwerke in Bearbeitung für Klarinette und Orgel
kleinere Orgelwerke

Es spielen

Sigrun Felicitas VortischKlarinette

Konrad Klek und Norbert Kreiner – Orgel

Eintritt frei! Spenden erbeten für die Orgelprojekte in St. Matthäus und Herz Jesu.

Für den Zugang gilt die 3G-Regel! (Anmeldung nicht erforderlich.)

Orgelneubau in Herz Jesu – Stand und Ausblick

„Förderung des Neubaus einer Pfeifenorgel in der katholischen Pfarrkirche Herz Jesu Erlangen“ – das ist in der Satzung des Orgelbauvereins Herz Jesu Erlangen e.V. als Vereinszweck festgehalten. Und weiter: „Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Planung und Konzeptionierung einer dem Kirchenraum angepassten Pfeifenorgel.“

Bis zu den ersten Klängen einer neuen Pfeifenorgel im Kirchenraum ist es freilich ein langer Weg. Nach mehreren Jahren Diskussion und Vorbereitung hat sich unser Orgelbauverein im Herbst 2014 gegründet und seither ca. 100.000 € an Spendengeldern gesammelt. Das mag langsam wirken, wenn man bedenkt, dass die Kosten für die neue Orgel mit etwa 450.000 € geschätzt werden. Der Vergleich mit anderen Orgelbauvereinen zeigt aber: in der Sammelgeschwindigkeit stehen wir gut bis sehr gut dar. – Die ersten Jahre sind oft sehr zäh, bis etwa die Hälfte der Gesamtsumme angespart ist. Da man mit diesem Kapital dann einen Orgelbauer konkret beauftragen kann, geht es ab diesem Zeitpunkt aber in der Regel zunehmend schneller. Das Projekt wird immer konkreter, das animiert Gemeindemitglieder und Sponsoren und ermöglicht auch, Fördergelder zu beantragen.

Nachhaltiger Orgelbau ist immer ein Generationenprojekt – die Orgel soll (und wird bei richtiger Konzeption) dann für mehrere Generationen spielen und soll nicht wieder nach eineinhalb Generationen kaputt sein, wie das bei den Orgeln in Herz Jesu, die stets unter großem Geld- und Zeitdruck erworben oder bei denen die Orgel anderen Interessen (z. B. Platz für den Chor) untergeordnet wurde, bislang immer der Fall war. Vergleichbar etwa mit dem Pflanzen eines Baums, bei dem sich auch vor allem nachfolgende Generationen am Schatten und den Früchten eines schön gewachsenen, starken Baumes freuen.

Da die Pfarrkirche natürlich nicht dem Orgelbauverein gehört, kann am Ende dieses Wegs nicht der Verein selbst den Orgelbauer beauftragen und die neue Orgel erbauen. Das ist Pflicht und Aufgabe der Kirchenverwaltung. Die selbstgewählte Aufgabe des Orgelbauvereins liegt darin, den Vorschlag für die neue Orgel zu erarbeiten, d.h. einen geeigneten Orgelbauer auszuwählen, gemeinsam mit diesem die Disposition, also die Klangfarben der Orgel, in Abstimmung auf den Kirchenraum auszuwählen – und natürlich, die Finanzmittel für den Orgelbau zu sammeln und bereitzustellen.

Wartung, Instandhaltung etc. der bestehenden Orgel für die restliche Dauer ihres Spielbetriebs ist dagegen ausdrücklich nicht Aufgabe des Orgelbauvereins, sondern Sache der Kirchenverwaltung und des Kirchenpflegers. Der Orgelbauverein hat nicht das Ziel, die bestehende Orgel endgültig zu ruinieren; er hat aber auch nicht die Aufgabe oder das Ziel, die bestehende Orgel zu restaurieren oder deren Instandhaltung zu finanzieren.

Nach dem pandemiebedingten Ausfall im letzten Jahr, wird es heuer wieder eine reguläre Vereinssitzung des Orgelbauvereins geben. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Zusätzlich wird bereits vorher, nämlich am 27.10.2021 um 18.45 Uhr im Anschluss an die Abendmesse auch eine Pfarrversammlung in Herz Jesu stattfinden, um den Orgelbau in der Gemeinde insgesamt zu diskutieren. Da das Projekt manchem zu langwierig scheint, wurde vorgeschlagen, eine gebrauchte Orgel zu übernehmen, die andernorts nicht mehr gebraucht wird. Für den Orgelbauverein wäre hierzu eine Satzungsänderung notwendig. Vor- und Nachteile dieser Idee werden bei der Pfarrversammlung und der Vereinssitzung diskutiert.

Für den Orgelbauverein

Dr. Markus Werner (Vorsitzender)

AMV Fridericiana – 2.2.2020 / 17 Uhr

Am kommenden Sonntag, den 2.2.2020, um 17 Uhr musiziert die AMV Fridericiana in der Herz Jesu-Kirche (Katholischer Kirchenplatz, Erlangen). Unter der Leitung von Benedikt Ofner wird ein Programm zum Beethoven-Jahr geboten mit Werken für Chor und Orchester des Jubilaren sowie von Richard Wagner.

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen unter www.amv.org

Engelszungen für die neue Orgel – Der Orgelbauverein am Altstädter Weihnachtsmarkt

Am kommenden Samstag, 21.12.2019, ist der Orgelbauverein Herz Jesu am Altstädter Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Kirchenplatz (Erlangen)!

Neben der Möglichkeit, Mitglied im Orgelbauverein zu werden, besteht natürlich die Möglichkeit zur Übernahme von Pfeifenpatenschaften – auch ein Weihnachtsgeschenkmöglichkeit für alle, die gerne keinen Plastikmüll, sondern etwas Bleibendes schenken möchten! – Weiterhin kann man gegen Spende auch erneut Wachsfiguren der fortgesetzten Spendenaktion „Mit Engelszungen für die Herz Jesu-Orgel“ und Kerzen, jeweils aus reinem Bienenwachs, erhalten.

Besuchen Sie uns doch einfach am 21.12.2019 beim Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Kirchenplatz!

 

Vokalensemble „Josquin des Prés“ – 23.11.2019 / 19:30 Uhr

Konzert des Vokalensembles Josquin des Prés
am Samstag, 23. November 2019, um 19:30 in der Herz Jesu-Kirche
(Katholischer Kirchenplatz, Erlangen).
Der Erlös des Konzertes kommt dem Orgelneubau zu Gute!

Weitere Informationen unter:
http://www.josquin-ensemble.de/

(Auszug aus dem aktuellen Newsletter des Vokalensembles Josquin des Près)

Konzert …::… Vier Elemente: ERDE

Gen 1,1
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr,
Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem
Wasser.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen des
Vokalensembles Josquin des Près,

unser diesjähriges Herbst-Thema gibt uns Gelegenheit, den verschiedenen
Facetten des Elements Erde nachzugehen und Ihnen eine möglicherweise
zum Diskurs anregende Zusammenstellung zu präsentieren.

ERDE werden wir betrachten als Gegenstand der göttlichen Schöpfung, als
Bestandteil des Universums, als Pendant zum schwerelosen Himmel, als
Symbol der Niedrigkeit und Demut (vgl. humus – humilitas), als Mahnung
zur Bodenständigkeit, als elementares Zeichen der Vergänglichkeit.

Erdige Klänge formen sich im 2. Vesperpsalm der Allnächtlichen Vigil
Sergej Rachmaninovs, entstanden 1915 unter dem Eindruck des 1.
Weltkrieges. Die Textgrundlage bilden Passagen aus Psalm 104, eines
sogenannten Schöpfungspsalms, eines Loblieds auf den Schöpfer: „Lobe
den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, wie groß bist du! …Herr, wie
zahlreich sind deine Werke, mit Weisheit hast du sie alle gemacht!“.
Ein warm timbriertes Alt-Solo zitiert einen griechisch-orthodoxen
Kirchengesang und wird getragen von kompakten, langgezogenen
Chorakkorden. Die erhabene Schwere wurde in der Originalanweisung noch
unterstrichen von den Kirchenraum durchziehenden Weihrauchschwaden.

Eine ideale Ergänzung hierzu stellt Josquins Vertonung von Psalm 8 im
Domine, Dominus noster dar. „…Wenn mein Auge sieht der Himmel Pracht,
herrliches Werk deiner Hände, Mond und Sterne: Was ist der Mensch, dass
du seiner gedenkst? Alles hast du ihm zu Füßen gelegt: All die Schafe
und Rinder, die wilden Tiere des Feldes, die Vögel des Himmels und die
Fische des Wassers… Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen
Erde!“ Ein polyphones Juwel aus der Feder des Renaissancekomponisten,
Appell an die Würde und die Verantwortung des Menschen zugleich.

Josquins prachtvolle Weihnachtsmotette Praeter rerum seriem legt
Orlando di Lasso seinem Magnificat zugrunde. Der Lobgesang Mariens fügt
sich thematisch und theologisch in unser Programm ein: „… denn auf
die Niedrigkeit seiner Magd hat er gesehen… denn er hat große Dinge
an mir getan.“ Die Freude über die Menschwerdung Gottes, die Erdung des
Himmels gestaltet Lasso in hochvirtuoser Stimmführung.

Rose Ausländers Lichtkaft formuliert es so:

Aus dem Himmel
eine Erde machen
aus der Erde
einen Himmel
wo jeder
aus seiner Lichtkraft
einen Stern ziehen kann.

Dem vermutlich berühmtesten Komponisten des 16.Jahrhunderts stellen wir den finnischen Zeitgenossen Einojuhani Rautavaara gegenüber, dem wir eine packende und bildreiche Interpretation des Magnificat für gemischen Chor verdanken. Aus seinem 1979 entstandenen Werk hören Sie Teil 2 (quia respexit humilitatem) und Teil 3 (fecit potentiam).

Die Erde als Planet des Sonnensystems, als profaner Kontrast zum
theologischen oder metaphyischen Himmel führt uns zu einer Trilogie von
Werken, die unser Thema auf völlig andere Weise umkreisen, beleuchten
und vielleicht schärfen.

2008 erschien die Sunrise Mass des Norwegers Ola Gjeilo. Das Kyrie
daraus wird übertitelt mit The Spheres und ist der einzige
A-cappella-Teil dieser Orchester-Messe. Langsam sich entwickelnde, auf-
und abschwellende Akkordüberlappungen lassen einen dichten, sphärischen
Klangteppich entstehen, bevor zwei homophone, crescendierende Cluster
eine an Frank Martins Messe für Doppelchor erinnernde Schlussphrase
einläuten.

Dem größen Planeten unseres Sonnensystems stellt sich Michael Ostrzyga.
Mit Iuppiter ist ein faszinierendes Schwergewicht aktueller Chormusik
entstanden.

Auch vorchristliche Kulturen suchten Erklärungen für Metaphysisches,
Unerklärliches, Überirdisches, hatten das Bedürfnis nach einem
Adressaten für Wünsche und Bitten. Juppiter steht damit als
mythologisches Symbol für das Streben des Menschen nach Höherem, aus
der irdischen Beschränktheit, aber auch für die Gefahr profaner
Verblendung (oder Hoffart) und Veräußerlichung, der Anbetung des
„goldenen Kalbes“.

Ostrzyga verschränkt dazu verschiedene lateinische Kultbeinamen
Juppiters mit verwandten Begriffen und Namen anderer alter Sprachen
sowie Fragmenten der katholischen Liturgie wie z.B. der Pfingstsequenz
– ein durchaus provokantes, vielstimmiges Gewebe, das in der vermutlich
singulären Aufführungsanweisung gipfelt: „grandioso, marcanto e
pesante / mit Größenwahn zu singen“. Ein letztlich fragwürdiges
Höher-Schneller-Weiter.

Was wäre darauf eine passende Antwort? Womit könnte man den Größenwahn, die Hoffart, die haltlose Profanisierung kontern?

In theologischer Sicht bietet das Magnificat eine gelungene Erwiderung.
(siehe Teil 3: fecit potentiam in brachio suo, dispersit superbos mente
cordis sui = er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig
sind in ihres Herzens Sinn oder Teil 2: quia respexit humilitatem
ancillae suae=auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er gesehen).

In poetischer Sicht rücken William Blakes berühmte Anfangsverse seines
Gedichtes Auguries of Innoncence unseren Blick zurecht, lenken ihn auf
den Zauber des Irdisch-Endlichen im Wunder eines Sandkorns und
inspirierten den im Juni diesen Jahres verstorbenen schwedischen
Komponisten Sven David Sandström zu seinem To see a world in a grain of
sand:

„Die Welt zu sehn im Korn aus Sand
Das Firmament im Blumenbunde
Unendlichkeit halt in der Hand
Und Ewigkeit in einer Stunde.“

Vom größten Planeten zum Sandkorn, vom Menschen zum Staubkorn. Von dort
zum Anruf Gottes um Beistand in der letzten Stunde führt uns Krzystzof
Pendereckis In pulverem mortis aus seiner Lukas-Passion: Du legst mich
in den Todes Staub… Du aber, Herr, halte dich nicht fern und eile mir
zu Hilfe! Die drei-chörige, expressive Klage verzichtet auf jeden
Wohlklang und konfrontiert uns mit der unabänderlichen irdischen
Endlichkeit.

Damit korrespondiert Benjamin Rimmers In the shining blackness.
Dem zu Boden drückenden, tiefdunklen Text des Tschechen Jiri Glaser,
der 1940 achtzehnjährig als Jude nach England fliehen musste, setzt der
junge englische Komponist eine eindringliche, aller Hoffnungslosigkeit
trotzende Tonsprache entgegen – tatsächlich ein Werk von schimmerndem
Schwarz.

Rainer Maria Rilkes Herbst relativiert die Schwere der Erde und
entlässt Sie, hoffentlich mit einem Lichtblick, aus diesem Newsletter:

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh` dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

vox nova – Verheißung (16.11.2019 / 17 Uhr)

Geistliche A-cappella Chormusik aus Renaissance und Moderne –

In der neuen Benefizkonzert-Reihe präsentiert die vox nova in Kammerchorbesetzung geistliche A-cappella Chormusik aus der Renaissance und Moderne mit Motetten von Claudio Monteverdi, Cristóbal de Morales, Tomas Luis de Victoria, Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Johann Sebastian Bach, Carl Nielsen, Hugo Distler, Heinrich J. Hartl und Ola Gjeilo.

Die Leitung hat erstmals der junge spanische Dirigent Germán Moreno López.

Konzerttermin bei uns ist am Samstag, den 16. November 2019, um 17 Uhr
in der Herz Jesu-Kirche (Katholischer Kirchenplatz 12, 91054 Erlangen).

Der Eintritt ist frei, Spenden für den Orgelneubau werden erbeten.

Weitere Informationen unter: www.voxnova.de/concert/verheissung
facebook: https://www.facebook.com/voxnova/

Programm

Claudio Monteverdi: Cantate Domine
Cristóbal de Morales: Veni Domine
Tomas Luis de Victoria: Nisi Dominus
Johann Hermann Schein: Was betrübst Du Dich, meine Seele
Heinrich Schütz: In te Domine speravi und Die mit Tränen säen
J. S. Bach: Sei Lob und Preis mit Ehren
Carl Nielsen: Benedictus Dominus
Hugo Distler: In der Welt habt ihr Angst
Heinrich Hartl: Lobpreis des Vaters
Ola Gjeilo: Unicornis captivatur

„happy voices – Chor mit Pep“ – 9.11.2019 / 19:30 Uhr

Happy Voices – Kirche und Tango
Kirche und Tango – geht das zusammen? Es geht! Der Chor Happy Voices aus Uttenreuth veranstaltet im November 2019 zwei geistliche Konzerte, in denen außergewöhnliche Messen zu hören sein werden.

Aufführung bei uns ist am Samstag, 9. November 2019, um 19:30 in der Herz Jesu-Kirche (Katholischer Kirchenplatz, Erlangen).

Aufgeführt werden die „Misa a Buenos Aires“ (Tangomesse) von Martín Palmeri und „A Little Jazz Mass“ von Bob Chilcott.
Beide Stücke stammen von zeitgenössischen Komponisten und zeichnen sich durch einen lebendigen und mitreißenden Musikstil aus.
Bei der „Misa a Buenos Aires“ handelt es sich um eine traditionelle Messe in lateinischer Sprache, die von dem argentinischen Komponisten Martín Palmeri (*1965) im Stil des Tango Nuevo vertont wurde. Bei dieser Messe werden die Happy Voices unterstützt von Fred Munker (Akkordeon), Beate Roux (Piano), Regina Scheiermann (Mezzosopran), einem Streichensemble sowie einem Tanzpaar.
„A Little Jazz Mass“ ist eine Missa Brevis, vertont mit Elementen verschiedener Jazzstile. Der britische Komponist, Chorleiter und Sänger Bob Chilcott (*1955) schrieb das Stück 2004 für ein Chorfestival in New Orleans. Die Jazzmesse wird begleitet von Beate Roux am Piano.

Die Gesamtleitung hat Chordirektor ADC Udo Reinhart.

 

Karten zu 15 €/ ermäßigt (Schüler und Studenten) 10 €
erhältlich in Erlangen: E-Werk, Uttenreuth: Kupfers Laden, Neunkirchen/Brand: Naber Moden und an der Abendkasse.

Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn.

The Sandbox Josephs – „Die Orgel muss her!“ (19.10.2019 / 20:00)

Am Samstag, den 19. Oktober 2019, ab 20:00 Uhr geben „The Sandbox Josephs“ ein Benefizkonzert für den Neubau der Kirchenorgel von Herz Jesu im großen Pfarrsaal des Gemeindehauses von Herz Jesu (Katholischer Kirchenplatz 8, 91054 Erlangen).

Unter dem Schlachtruf „Die Orgel muss her!“ spielen The Sandbox Josephs 100% Handmade Roots Music, eine experimentierfreudige Mischung aus Folk, Bluegrass, Blues, Country.

Weitere Informationen unter https://www.sandbox-josephs.com/

Facebook: https://www.facebook.com/thesandboxjosephs/
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCYO4ny_XXQL4vq6W1pJXLIA

Ökumenische Orgelnacht am 12.10.2019 / 19:30

In der Pfarrkirche St. Bonifaz (Ecke Hofmannstraße/Sieboldstraße, Erlangen) findet am 12. Oktober 2019 wieder die „ökumenische Orgelnacht“ statt.

Als zentrale Werke des Programms erklingen die Orgelsonaten Nr. 19 g-moll und Nr. 18 A-Dur von Joseph Rheinberger.
Es spielen Prof. Konrad Klek  (Universitätskirchenmusikdirektor, FAU Erlangen) und Norbert Kreiner (hauptamtlicher Kirchenmusiker des kath. Dekanats Erlangen, stv. Vorsitzender des Orgelbauvereins). Der Eintritt ist frei! Beginn ist um 19:30 Uhr.

Speinsharter Bläseroktett (5.10.2019 / 18 Uhr)

Die schönsten Kompositionen für großes Bläserensemble entstanden in Böhmen. Am Samstag, den 5. Oktober 2019, um 18 Uhr wird das Speinsharter Bläseroktett in der Herz Jesu-Kirche (Katholischer Kirchenplatz 12, 91054 Erlangen) zum Auftakt unserer Konzertreihe „Klingender Herbst 2019“ Werke tschechischer Komponisten zu Gehör bringen. Neben Parthiten von Josef Mysliveček und Franz Krommer erklingen Ausschnitte aus „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn.

Ensembles aus Holz- und Blechbläsern kamen um das Jahr 1770 in Mode. Sie wurden als „Harmoniemusik“ bezeichnet und besonders für Freiluftkonzerte oder Tafelmusiken eingesetzt. Vor allem in Böhmen gehörte die Harmoniemusik zum guten Ton von Adelshäusern, die damit ihre geladenen Gesellschaften unterhalten konnten. Besonders böhmische Komponisten verstanden es, für diese Besetzung zu schreiben. Zum Schönsten gehören die Werke von Josef Mysliveček und Franz Krommer, die am 5. Oktober in Herz Jesu zu hören sind.

Das Speinsharter Bläseroktett wurde im Jahr 2014 ins Leben gerufen und setzt sich vorwiegend aus Musikern aus dem Raum Bayreuth zusammen. In der Besetzung zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte, unterstützt von einem Kontrabass, widmet sich das Ensemble vor allem der Bläserliteratur des 18. Jahrhunderts.

Der Eintritt ist frei um Spende nach eigenem Ermessen am Ausgang für den Orgelneubau wird gebeten.